Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

BaustellenWas der ORF nach der Wahl braucht

Alexander Wrabetz tritt wieder zur Wahl an. Unabhängig davon, wer ORF- Generaldirektor wird: Ein unabhängiger, zukunftsfitter ORF braucht rasch kluge Entscheidungen.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
THEMENBILD: BAUSTELLE ORF-ZENTRUM AM KUeNIGLBERG IN WIEN
Der ORF hat viele Baustellen. Der neue Mediencampus ist nur eine davon. © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Ob Rekord-Generaldirektor Alexander Wrabetz oder sein Nachfolger bzw. seine Nachfolgerin: Wer künftig den ORF leitet, muss Innovator und Erbsenzähler sein, um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Tanker auf Schiene zu bringen. Der 300 Millionen teure Großumbau auf dem Küniglberg, der allen Sendern eine multimediale Heimat bieten wird, ist bloß eine von vielen Baustellen des ORF. Der Reformstau ist teils selbst gemacht, teils Ergebnis einer seit Jahren auf Eigeninteressen ausgerichteten Medienpolitik, die es verabsäumt, den Auftrag des ORF zu aktualisieren: Was soll ein heutiger ORF leisten? Und was braucht er, um diese Vorgaben erfüllen zu können?

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Reipsi
1
8
Lesenswert?

Ganz einfach

eine neue Person und net soviel rot angehaucht .

zweigerl
0
1
Lesenswert?

Youtube

Wenn dem ORF die jugendlichen Seher längst abhanden gekommen sind, dann bin auch ich als Nichtjugendlicher schon lange im Abdrehmodus. Das liegt sicherlich auch an den müden Formaten mit einer leicht abgehalfterten Schauspielergarde und einem Neverchanging der Moderatoren (Restearits, jetzt Assinger+Steiner) - hauptsächlich aber sind es die digitalen Youtube-Möglichkeiten, wodurch ich mir mein ganz persönliches Programm zusammenstellen kann. Heute eine hochkarätige Diskussion von anno dazumal, morgen ein alter "Derrick" usw. Quod probatum est. Und mit beliebigen Pausen per Stopptaste, um in einem Buch weiterzulesen.

shaba88
0
0
Lesenswert?

Kommentar

Sie bringen es auf den Punkt. Die Mediatheken der Deutschen Sender gestalten meinen Fernsehabend, ORF ist kein Thema mehr.

vanhelsing
0
4
Lesenswert?

Welchen Job würde ein abgewählter Generaldirektor wohl bekommen??

Ist er dann arbeitslos oder geht er in Frühpension, inclusive golden handshake?

melahide
2
0
Lesenswert?

Bin ja

Doch der Meinung, dass die Stiftungsräte ähnlich wie bei der AK Wahl durch Hebe gewählt werden sollen, die GIS Gebühren zahlen! Und im 2. Schritt soll auch der Generalsekretär vom Publikum gewählt werden.

ORF1 versucht noch immer ein „Jugendsender“ zu sein, die Jugend schaut aber eher wenig fern. Und wenn doch, gibt es bessere Alternativen.

Filme und Serien mit überwiegend europäischen Wurzeln, ab und zu mal ein US-Blockbuster.

Und ORF3 könnte doch so ähnlich wie ARTE geführt werden. Nur eben auf österreichische Kultur und Konzerte.

ORF Sport sollte so vielen Sportarten wie möglich eine Bühne geben.