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ORF-StiftungsratWrabetz meldet, „in allen Bereichen auf Kurs“ zu sein

In fünf Monaten wird ein neuer oder der alte ORF-Boss bestellt. Was sich derzeit eher als Lähmung auswirkt. Laut Thomas Zach, Leiter des bürgerlichen "Freundeskreises" im obersten ORF-Gremium, wird der in Bau befindliche multimediale Newsroom als "größte Veränderung des ORF in Jahrzehnten" auf den "Prüfstand" gestellt.

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Seit 2007 der erste Mann an der ORF-Orgel: Alexander Wrabetz © ORF
 

Dem Vernehmen nach soll sich Stiftungsratsvorsitzender Norbert Steger nach dem gestern im Eiltempo durchgezogenen Plenum, das nicht im futuristischen Sitzungssaal, sondern per Videokonferenz abgehalten wurde, gewundert haben: „So eine harmonische Sitzung – und das fünf Monate vor der Wahl!“ Ein Kollege aus dem ORF-Aufsichtsgremium brachte es hinter vorgehaltener Hand so auf den Punkt: „Niemand will was machen oder bewirken, bevor man nicht weiß, was am 10. August passiert.“
Nun denn: Debattiert wurde die Unternehmenskultur im künftigen multimedialen Newsroom, dessen Bau sich zeitlich und budgetär im Plan befindet. Ab 2023 wird der ORF TV, Radio und Online aus diesen neuen Räumlichkeiten auf dem Küniglberg produzieren.

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