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TV-TagebuchNeuer "Passau-Krimi": Es bleibt total unberechenbar

Empfehlung für Krimifans: Die neue ARD-Reihe zeigt ein schlecht-gelauntes Mutter-Tochter-Gespann und Michael Ostrowski als windigen Privatdetektiv. Ein wunderbar düsterer und unvorhersehbarer Auftakt. Heute um 20.15 Uhr, ARD.

Marie Leuenberger und Michael Ostrowski können gar nicht miteinander - und das ergibt ein wunderbares neues Ermittlerteam in Passau © ARD
 

Tatort-Besichtigungen, ewiges Autofahren oder elendslange Verhöre gehören zum TV-Ermittler-Business. Da müssen Krimifans durch, egal, wie mühsam und austauschbar das mitunter ist. Solche Szenen fallen weg, wenn Journalisten, Staatsanwältinnen, Landärzte oder Psychologinnen auf Mörderjagd gehen. Die neue ARD-Reihe „Passau-Krimi“ ist deswegen schon höchst erfreulich, weil sie eine neue Geschichte erzählt. Jene der Kronzeugin und Ex-Kommissarin Frederike Bader (Marie Leuenberger), die sich weit weg von einem Clanchef in Berlin im Zeugenschutzprogramm eine neue Identität aufbauen soll. Zum Missfallen ihrer aus dem Gefängnis entlassenen Tochter (Nadja Sabersky) ausgerechnet im beschaulichen Passau. Die Devise, kein Aufsehen zu erregen, missglückt dem schlecht gelaunten Mutter-Tochter-Gespann gleich. Als Bader im Supermarkt einen Dieb überwältigt, schöpft der windige Privatdetektiv Zankl (Michael Ostrowski) Verdacht.

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