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Analyse zum StiftungsratIn Österreich klafft noch eine „Streaminglücke“

Unterschiedliche Interessen verzögern die überfällige ORF-Gesetzesnovelle. Der digitale Player kommt frühestens im Sommer 2021. Mehr Tempo wird gefordert.

10 Jahre ORF TVthek
2009 startete die TVthek als Videoplattform des ORF, nun heißt es warten auf den "ORF Player" © ORF
 

Die Etablierung des ORF-Players als zeitgemäße digitale Plattform für öffentlich-rechtliche Inhalte ist längst überfällig – mit dem Abruf von eigenen Inhalten sowie einer längeren Möglichkeit als sieben Tage nach der linearen Ausstrahlung. Daher forderte nun nach dem Publikumsrat auch der Stiftungsrat einmal mehr ein schnelleres Tempo bei der Umsetzung. Beim Verständnis für die Verzögerung teilen sich nämlich die Lager. Fehlt doch eine Änderung des ORF-Gesetzes. So verwundert es nicht, dass Thomas Zach als Leiter des ÖVP-„Freundeskreises“ im Stiftungsrat, beschwichtigt und überzeugt ist, „dass wir jetzt auf einem guten Weg sind“. Die Politik müsse aber auf den gesamten Medienmarkt Rücksicht nehmen.

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