Neue „Vorstadtweiber“-Abenteuer als Nicoletta gibt es ab Herbst im ORF, derzeit tourt Nina Proll mit dem musikalisch-satirischen Abend „Kann denn Liebe Sünde sein?“ durch Österreich (am 1. April gastiert sie damit im Grazer Orpheum). Und nahm sich am Tag nach einer umjubelten Vorstellung im Wiener Rabenhof Zeit für ein entspanntes Gespräch mit Peter Pelinka in der Wiener Redaktion der Kleinen Zeitung.

„Mein Beruf hat mir wirklich von Anfang nur Freude bereitet – auch weil er für mich ein Ausbrechen bedeutet hat“, gesteht die 46-jährige Schauspielerin. So entkam sie den Regeln und Vorgaben ihres Elternhauses. Außerdem erinnert sich Proll, wie sie zu ihrer ersten Filmrolle kam – und zwar als Tochter von Christiane Hörbiger in der Komödie „Das Kapital“ (1995) und was ihr Vater über ihre Berufswahl und die ersten Verehrer gedacht hat – er sei „völlig verzweifelt“ gewesen, lacht die Mutter zweier Buben. Und erklärt zudem, wie sie die Balance Familie und Beruf schafft.


Im Videointerview scheut sich Proll auch nicht, über Misserfolge zu reden: Das Musical „Barbarella“ am Wiener Raimund Theater mit ihr in der Titelrolle als Sternenkind (2004) führt sie an.

Moderator Pelinka lenkt das Gespräch auch auf das Thema sexuelle Belästigung, Machtmissbrauch und die „Besetzungscouch“ – woraus sich eine Diskussion ergibt. Das halbstündige Interview mit Blick auf die Albertina steht ab heute online auf kleinezeitung.at. Viel Vergnügen! Proll selbst freut sich jetzt auf ihren Auftritt als Sängerin am Opernball.

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