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InterviewWarum die Netflix-Serie "Tote Mädchen lügen nicht" so gefährlich ist

Heute startet die dritte Staffel der umstrittenen Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“: Die Kärntner Psychiaterin Christa Rados über die Gefahren.

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Ab heute zeigt Netflix die dritte Staffel der Serie Tote Mädchen lügen nicht © Netflix
 

Heute beginnt die dritte Staffel der Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“, bei der ein Mädchen am Ende Suizid begeht. Experten warnen vor der Serie, weil sie einen sogenannten „Werther“-Effekt auslöse. Was ist denn so problematisch daran?
christa Rados: Der englische Titel „Thirteen Reasons Why“ ist noch viel treffender. In 13 Folgen wird jeweils ein triftiger Grund dargestellt, warum sich ein 17-jähriges Mädchen umgebracht hat. Es läuft unausweichliche auf das Ende zu – ohne Hoffnungsschimmer, was letztlich unrealistisch ist. Hätte man es ausgewogener dargestellt, wäre der Ausgang vielleicht nicht mehr so eindimensional negativ gewesen. Problematisch ist auch, dass Personen, die eigentlich für junge Menschen als Hilfspersonen da sein sollten, wie Lehrer, Eltern oder sogar der Schulpsychologe, noch eins draufgesetzt haben. All das kann für junge, vielleicht labile Menschen am Ende eventuell ein Anstoß sein, konkret über Suizid nachzudenken.

Kommentare (3)

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Hildegard11
1
1
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Energieräuber

Netflix (Streaming) ist das neue Fliegen, sagte man kürzlich auf Ö1. Wo sind die umweltbewussten Jugendlichen?

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tenke
1
2
Lesenswert?

Die erste Staffel ist für junges Publikum sicher nicht ohne,

aber in der zweiten wird der Suizid ganz anderes dargestellt, als nämlich als sinnlos! Und das Lebenwollen steht im Mittelpunkt.
Soviel zu einer fairen Kritik.

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hornet0605
19
11
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Deswegen habe ich kein Netflix....

....und das wird auch so bleiben.

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