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YouTubeMadonna "bessert" ihren Gesang beim Song Contest nach

In den Medien schwappte eine Welle von Häme über Madonnas Live-Performance beim ESC in Israel. Nun "verschönerte" die 60-Jährige ihren Auftritt.

ISRAEL-EUROVISION-ENTERTAINMENT-MUSIC
Madonnas Flop beim ESC mit "Like A Prayer" und "Future" © APA/AFP/KAN/PNINI
 

"Sie haben es am Anfang gemerkt, hier wurde live gesungen - auch Weltstars müssen mit solchen Situationen kämpfen", kommentierte Peter Urban in der ARD den Auftritt von Superstar Madonna beim ESC in Tel Aviv nach falschen Tönen bei "Like A Prayer". Selbst das Herabsteigen der Showtreppe machte ihr offenbar Schwierigkeiten. Neben reichlich Spott von den Zuschauern für ihre gesangliche Performance in Internet-Foren sorgte auch das Outfit für Aufregung: Einer ihrer Tänzer trug eine israelische, eine Tänzerin eine palästinensische Flagge auf dem Rücken. Was wohl als Aufruf zu einer Friedenslösung beider Seiten gedacht war, sorgte in Israel für Empörung und wurde in sozialen Netzwerken als naiv und bevormundend kritisiert.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" konstatierte etwa: "Schiefe Töne holten die Zuschauer aus sakralen Sphären zurück in die schnöde Wirklichkeit eines mäßigen Eurovision Song Contests. Schiefe Töne aus dem Mund einer Madonna! Nun ist die Popsängerin nie die allergrößte Vokalistin gewesen, war nie für ihr herausragendes Stimmvolumen, eher für ihr popkulturelles Gespür, ihre Nähe zum Zeitgeist bekannt. Doch für 1,3 Millionen Euro sollte man auch die Songs üben, die einem selbst vermutlich längst zum Halse raushängen."

Auf Madonnas offiziellem YouTube-Kanal kann man nun den Auftritt aus dem ESC-Finale vom 18. Mai abrufen. Doch was dort zu hören ist, klingt allerdings mehr als offensichtlich nach starker Nachbearbeitung ihres Gesangs. "Photoshopping your voice", "What happened to the original vocals!???" oder "Nicely mastered" sind nur einige der Kommentare darunter.
Sehen Sie selbst:

Da es keine Online-Rechte an ihrem Original-Auftritt in Tel Aviv als Einzelvideo gibt, muss man sich ihn im Gesamtvideo vom Finale ansehen (Zeitcode: ca. 2:56, also knapp vor Beginn der dritten Stunde).

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