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Song-Contest-WirbelBilal Hassani: "Bin noch entschlossener, auf all diesen Hass zu reagieren"

Der französische Song-Contest-Kandidat Bilal Hassani wehrt sich nun gegen die rassistischen und homophoben Angriffe gegen ihn.

Wurde im Netz angefeindet: der französische Song-Contest-Teilnehmer Bilal Hassani © APA/AFP/THOMAS SAMSON
 

Der französische Kandidat für den Eurovision Song Contest (ESC), Bilal Hassani, wehrt sich gegen rassistische und homophobe Angriffe. "Es stört viele, dass meine Eltern in Marokko geboren wurden und dass ich schwul bin - das kann man nicht leugnen", sagte der 19-Jährige der französischen Zeitung "Le Parisien".

"Ich bin stolz darauf, Frankreich zu vertreten. All das trifft mich, es tut mir weh, es betrübt mich, aber ich bin noch entschlossener, auf all diesen Hass zu reagieren." Hassani geht auch juristisch gegen Drohungen und Beleidigungen vor.

"Lawine" des Hasses

Der Sänger tritt mit dem Lied "Roi" für Frankreich beim ESC-Finale im Mai in Israel an. Am 26. Jänner qualifizierte er sich für den Musikwettbewerb. Danach habe es in sozialen Netzwerken eine "Lawine" des Hasses gegeben, sagte Hassanis Anwalt, Etienne Deshoulières, der französischen Nachrichtenagentur AFP. Kurz darauf erstattete Hassani Anzeige wegen Beleidigung, Aufruf zu Hass und Gewalt und homophober Drohungen. "Lasst mich, lasst mich in Ruhe, lasst mich bitte leben", sagte Hassani nun im Interview.

 

Bilal tritt mit wasserstoffblonden schulterlangen Haaren und Make-up auf. Zu seinen großen Vorbildern zählt die österreichische Kultfigur Conchita, die als Conchita Wurst mit der Ballade "Rise Like A Phoenix" 2014 den ESC in Kopenhagen gewann. Die israelische Sängerin Netta hatte im vergangenen Mai mit ihrem Song "Toy" beim ESC in Portugal gesiegt. Deswegen ist Israel 2019 Austragungsort.

Kommentare (3)

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KleinerGrisu
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Künstlerisch noch schlechter als das Original

Beim Songcontest geht es schon lange nicht mehr um den Gesang.

Es geht um die Botschaft, die der/die/das "Künstler" vermittelt.

Da kommen auch diejenigen vor, die mangels Talent versuchen mit der Mitleidsmasche und mit künstlich herbeigeführter Empörung gegen sich punkten wollen.

Der Songcontest ist dadurch zu einer europaweiten Faschingssitzung geworden, bei der viel Geld für "Antikunst" umgesetzt wird. Er bietet Mann/Frau/Inter eine Bühne, die der/die/das sonst nie erreicht hätte.

Wäre besser, diese am Faschingdienstag auszustrahlen.

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Der Gesang ist aber schwach

Da hatte Frankreich beim ESC schon weit bessere Sänger/innen. Der hier klingt wie ein DSDS-Kandidat mit dreimal Nein. Geringer Tonumfang, miserable Paraphrasierung, schlechte Atemtechnik. Zero points.

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erstdenkendannsprechen
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immer wieder das gleiche lied....

warum gibt es so viele, die sich ob er herkunft, des aussehens, der sexuellen orientierung eines menschen echauffieren können, ihn oder sie mit hass überschütten oder bedrohen?
wäre es nicht eine schöne welt, in der die, die keinem böses wollen, so sein können, wie sie sind? pass ja!

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