DreharbeitenNeue Rolle für Otto Schenk: Er spielt auf "vier Saiten"

Michael Kreihsl inszeniert mit dem Publikumsliebling eine neue ORF-Komödie, in der der 88-Jährige einen ehemalige Cello-Star verkörpert.

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Otto Schenk spielt auf ?Vier Saiten? (AT)
Marianne Mendt, Otto Schenk und Michael Kreihsl (Regie) beim Dreh © ORF
 

Noch bevor Otto Schenk am 28. Dezember um 20.15 Uhr in ORF 2 an der Seite von Christiane Hörbiger im ORF-Familiendrama "Die Professorin - Tatort Ölfeld" zu sehen ist, steht er auch schon für eine weitere TV-Produktion am Filmset: In der neuen ORF-Komödie "Vier Saiten" (Arbeitstitel) spielt der Publikumsliebling einen Wiener Grantscherben, der mit den Flüchtlingen in seinem Wohnhaus so gar nicht klar kommt - bis sich das Blatt ausgerechnet nach einem Einbruch in seine Wohnung zu wenden beginnt.

Seit Mitte November steht Otto Schenk nach dem Kinodrama "Liebe möglicherweise" damit erneut unter der Regie von Michael Kreihsl vor der Kamera. In weiteren Rollen spielen noch bis Mitte Dezember in Wien u. a. auch Marianne Mendt, Omid Memar, Yasin Tarabia, Thomas Otrok, Duygu Arslan, Thomas Mraz, Friedrich von Thun und Erwin Steinhauer. Das Drehbuch stammt von Stefan Vögel (in Bearbeitung von Michael Kreihsl und Thomas Baum). ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner erklärt: "Auch hinter diesem feinen, filmischen Gegenwarts-Stück steht die Frage: Welche Geschichte macht uns zu dem Menschen, der wir sind? Und wie schaffen wir es, uns auch nach Enttäuschungen dem Unbekannten zu öffnen? Diese ewiggültigen Fragen des Menschseins werden vom Doyen des (filmischen) Kammerstücks, dem großartigen Otto Schenk, mit einem wunderbaren Ensemble unter Michael Kreihsl beantwortet - und wir als ORF bieten wieder die Plattform für Unverwechselbares und Originalität mit heutigen Fragestellungen."

Mehr zum Inhalt Der ehemalige Cello-Star Karl Michaeli (Otto Schenk) ist ein Grantscherben, wie er im Buche steht. Esther Polgar (Marianne Mendt), die freigeistige Eigentümerin des Wiener Zinshauses, in dem er seit vielen Jahren lebt, kann ein Lied davon singen. Die Flüchtlinge, die Esther beherbergt, sind Karl ein besonderer Dorn im Auge. Bis Hamid (Omid Memar), ein 16-jähriger Syrer, bei ihm einbricht. Der vermeintliche Kriminelle erweist sich als musikalisch hoch talentiert. Karl wittert die Chance, das nachzuholen, was er bei seinem eigenen Sohn versäumt hat.

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