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Sorgten für Skandal"Stern" zeigt erstmals gefälschte Hitler-Tagebücher

Für gewöhnlich lagern die gefälschten Hitler-Tagebücher in einem Safe des Verlagshauses von Gruner + Jahr. Beim Tag der offenen Tür des Magazins werden sie am Samstag zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt.

Journalist Gerd Heidemann präsentierte im April 1983 die Hitlertagebücher - zehn Tage später war klar, dass sie eine Fälschung sind
Journalist Gerd Heidemann präsentierte im April 1983 die Hitlertagebücher - zehn Tage später war klar, dass sie eine Fälschung sind ©  AP (Thomas Grimm)
 

Das Hamburger Magazin "Stern" zeigt am Samstag erstmals öffentlich sieben der gefälschten Hitler-Tagebücher, die vor gut 35 Jahren einen großen Skandal auslösten. Die Zeitschrift hatte die Bände von dem Fälscher Konrad Kujau angekauft und dafür Millionen gezahlt. Seitdem lagern die Kladden im Safe des Verlagshauses von Gruner + Jahr, bei dem der "Stern" erscheint.

Von den 62 Bänden wurden einzelne abgegeben, zum Beispiel an die Stiftung Haus der Geschichte und das Hamburger Polizeimuseum und waren dort schon zu sehen. Beim Tag der offenen Tür am Samstag (15. September) unterhält sich der stellvertretende Chefredakteur Thomas Ammann mit den Autoren Malte Herwig und mit Michael Seufert über das Thema, wie der Verlag mitteilte.

Das Magazin lädt aus Anlass seiner Gründung vor 70 Jahren in die Redaktionsräume ein. Der Journalist Henri Nannen hatte seine oft "Wundertüte" genannte Illustrierte am 1. August 1948 auf den Markt gebracht. Zu Hochzeiten hatte sie eine Millionenauflage. Aufgrund veränderter Lesegewohnheiten durch die Digitalisierung und mobile Endgeräte verzeichnet das Heft wie andere Zeitschriften der Branche Auflagenrückgänge. Im 2. Quartal lag die verkaufte Auflage des "Stern" bei 528.860 Exemplaren.

Ein Auszug aus den gefälschten Hitler-Tagebüchern
Ein Auszug aus den gefälschten Hitler-Tagebüchern Foto © AP

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