Ein verkehrt liegender Panzer, dessen Ketten zum Laufband für Jogger umfunktioniert wurden, sorgte 2011 für gute Laute beim Biennale-Publikum. Elf Jahre später rollen die Panzer wieder aufrecht, haben sich die Pflugscharen wieder zu Schwertern verwandelt. Vis-á-vis vom einstigen US-Kunstwerk türmen sich heute Sandsäcke, eine kleine Erinnerung an die vielen gefährdeten Menschenleben und Denkmäler in der Ukraine.
Österreichs Biennale-Beitrag
Eine sinnliche Wunderkammer in den Gärten von Venedig
Mit einem Jahr Verspätung öffnet am Samstag die 59. Kunstbiennale von Venedig ihre Pforten. Österreichs Beitrag, gestaltet vom Duo Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl, ist ein schrilles Plädoyer für Lebensfreude und eine offene Gesellschaft.
© Hirtenfelder