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Erwin Wurm Steirer gestaltet Fastentuch für den Stephansdom

Dem Wiener Stephansdom dürfte in den kommenden Wochen nicht kalt werden: Für das seit 2013 alljährlich künstlerisch gestaltete Fastentuch zeichnet heuer Erwin Wurm verantwortlich, der den barocken Hochaltar mit einem 80 Quadratmeter großen, in violett gehaltenen Strickpullover versieht. Damit soll laut Aussendung an die "Priorität wärmender Nächstenliebe" in der Zeit vor Ostern erinnert werden.

© APA
 

Dem aber nicht genug, sollen im Stephansdom weitere Skulpturen des renommierten Künstlers aufzufinden sein. Ein "Big Mutter" betiteltes Werk, das eine überdimensionale Wärmflasche auf menschlichen Füßen darstellt, wird im Eingangsbereich des Domes aufgestellt. Andere Arbeiten sollen im Zentrum "ungewohnte Perspektiven auf das Menschsein" ermöglichen. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag (20. Februar) von Wurm und Dompfarrer Toni Faber.

Kommentare (1)

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Estarte
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"MENSCHSEIN" "NÄCHSTENLIEBE"

Ob den wirklich ARMEN Menschen beim Anblick der überdimensional großen Wärmeflasche, oder dem überdimensional großen Schal WARM wird, wage ist stark zu bezweifeln.
Ein Symbol ist es zweifelsfrei, Kunst ist es wohl eher nicht,mehr nicht zu überbietende BANALITÄT.
Der Kirche wäre zu raten WIRKLICH etwas für ARME Menschen zu tun, und nicht einen hoch bezahlten international bekannten renommierten Künstler zu fördern.
Ich möchte gar nicht wissen, was sich die Kirche den Künstler kosten lässt,damit ein paar armen Menschen näher gebracht wird, wie arm sie wirklich sind.

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