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KunstmarktAuktionswoche mit Kokoschka: Einer geht für Bestpreis weg, einer bleibt liegen

Eine Wien-Ansicht von Oskar Kokoschka war einem Sammler zum Finale der Auktionswoche in London fast eine halbe Million Euro wert. Ein weiteres Gemälde des Künstlers fand allerdings keinen Abnehmer.

BRITAIN-ART-PAINTING
Pissarros "Bauersfrau beim Verbrennen von Ästen" wurde für 15,7 Millionen Euro versteigert © APA/AFP/TOLGA AKMEN
 

Bei der gestern zu Ende gegangenen Londoner Auktionswoche markierte Oskar Kokoschkas Gemälde "Wien, Blick vom Liebhartstal II" mit einem Verkaufspreis von rund 438.000 Euro den Höhepunkt aus heimischer Sicht. Ebenfalls bei Christie's wechselte Egon Schieles "Weiblicher Akt" für rund 353.000 Euro den Besitzer, während ein vom Künstler gefertigtes Bronze-Selbstbildnis rund 19.000 Euro erzielte. Unter den verkauften Objekten fanden sich zudem sieben Papierarbeiten von Gustav Klimt sowie eine von Schiele, die zwischen 35.000 und 96.000 Euro erzielten. Teuerstes Werk der Impressionismus- und Moderne-Auktion bei Christie's war unterdessen Tamara de Lempickas "Porträt der Marjorie Ferry", versteigert um 19,19 Millionen Euro, während die Surrealistenauktion mit Rene Magrittes "A la rencontre du plaisir" zu einem Preis von 22,32 Millionen Euro aufwarten konnte.

Keinen Abnehmer hatte allerdings Oskar Kokoschkas Bildnis "Dr Robert Freund II" bei einer Sotheby's-Versteigerung am Dienstagabend in London gefunden. Das Werk war auf bis zu 470.000 Euro geschätzt worden. Beim Start der Londoner Auktionswoche mit Impressionisten, Surrealisten und der Moderne hatte das Hauptlos, Camille Pissarros "Bauersfrau beim Verbrennen von Ästen", mit 15,7 Millionen Euro den Bestwert markiert.

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