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Ausstellung im Belvedere 21Herbert Brandl: Farbrausch im Naturschutzgebiet

Hier darf sich die Natur noch austoben: Im Belvedere 21 zeigt Maler Herbert Brandl Werke aus den letzten zwanzig Jahren.

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Herbert Brandl vor seinem neuen Triptychon
Herbert Brandl vor seinem neuen Triptychon © (c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)
 

Herbert Brandl kam, sah und rückte sie schnell noch zurecht. Jetzt schauen die beiden Katzenskulpturen gebannt auf einen Satz an der Wand, der ein bisschen wie der Nucleus von Brandls Arbeit zu lesen ist: „Verstohlen und mit glasigen Wurzeln zuerst, dann mit grünen Fingerchen, betörenden Blüten und schließlich mit zähen, von bemooster Rinde gepanzerten Armen griff die Wildnis nach der Stadt“. Um beim Naturbegriff zu bleiben: Das ist eine Symbiose. Herbert Brandl trifft auf Christoph Ransmayr. Ausgewählte Textstellen aus den Büchern „Die letzte Welt“ und „Der fliegende Berg“ kommunizieren mit Brandls Bildern wie Ruf und Echo. Im Obergeschoss des Belvedere 21 gibt es auch den Raum dafür: „Exposed to Painting“, heißt die Schau und sie zeigt 30 großformatige Gemälde, die der gebürtige Steirer in den vergangenen 20 Jahren geschaffen hat. Ganz neu ist ein Triptychon, dessen Größenordnung sogar für den 61-Jährigen eher ungewöhnlich ist: 18 Meter lang und 3,9 Meter hoch.

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