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Carinthischer SommerGlanzvoller Auftakt in der Eishockey-Halle

In Steindorf am Ossiacher See wurde am Freitag der 52. Carinthische Sommer eröffnet. Philosoph Konrad Paul Liessmann und Percussion-Star Martin Grubinger verliehen dem Abend besonderen Glanz.

Das Wiener Jeunesse Orchester und Martin Grubinger beim CS-Eröffnungskonzert in Steindorf © Weichselbraun
 

Wo im Winter für gewöhnlich Eishockey gespielt wird, fand am Freitagabend erstmalig das Eröffnungskonzert des Kärntner Festivals statt. Denn aufgrund der Pandemie war diesmal alles anders: Alle Besucher der nüchternen Ossiacher See Halle in Steindorf trugen bis zu ihren Sitzplätzen Mund-Nasen-Schutz, kein Bundespräsident, keine Pause, kein Empfang danach. Aber man war trotzdem glücklich, dass der Carinthische Sommer in seinem 52. Jahr stattfinden kann, wie Intendant Holger Bleck betonte. Kein Geringerer als der Philosoph Konrad Paul Liessmann hielt die Festrede: Gemäß dem heurigen Festivalmotto „Feuertrunken“ stellte er kluge Betrachtungen über Schillers Ode an, die Beethoven im letzten Satz seiner 9. Symphonie vertont hatte. Landeshauptmann Peter Kaiser, der sich aufgrund eines Kontakts mit einem Corona-Infizierten in Quarantäne begeben hatte, eröffnete die Festspiele mittels Audio-Grußbotschaft.

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