„Ich lass niemanden hängen“, sagte Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner). Aber kaum in der Apotheke angekommen, wo der Besitzer ermordet aufgefunden wurde, war er – zum Entsetzen der jungen Kollegin Ella Pauls (Luise Aschenbrenner) – auch schon wieder weg: Sein Bruder Reini war mit zwei weiteren Insassen aus der Psychiatrie verschwunden. Schnurstracks fuhr Berg zum heimatlichen Hof im Schwarzwälder Nirgendwo, wo sich ein bitteres Kammerspiel entfaltete. Denn im Gegensatz zu Kommissar Berg war Reinis bösartiger Kumpel Luke (Karsten Antonio Mielke) bewaffnet.
Schnurstracks fährt Berg zum heimatlichen Hof, wo er das Auto des toten Apothekers vorfindet. Dort, auf dem alten Anwesen im Schwarzwälder Nirgendwo, entspinnt sich ein bitteres Kammerspiel, denn im Gegensatz zu Kommissar Berg ist Reinis bösartiger Kumpel Luke (Karsten Antonio Mielke) bewaffnet.
Ein archaisches Setting, ein finsteres Familiengeheimnis, eine komplexe Bruder-Beziehung, die Berg mitunter wie gelähmt wirken ließ: Im Schwarzwald verdichtete sich die düstere Handlung, die dem hervorragenden Schauspiel-Ensemble die Gelegenheit gab, groß aufzuspielen. Das fein dosierte, fesselnde Psychodrama ging zunehmend unter die Haut. Am Ende war mehr als ein Todesfall geklärt. Und Kollegin Tobler (Eva Löbau) wusste, warum Berg noch immer auf dem viel zu großen Hof wohnt Wie es nun weitergeht? Das wird richtig spannend.
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