Die Analogien sind verblüffend: Frauen mit Kopftuch - einmal als Filmszene in schwarz-weiß, einmal als Holzschnitt; Zigaretten rauchende Männer, Wirtshaus-Eindrücke - hier mit den Augen Pier Paolo Pasolinis gesehen, daneben mit jenen Werner Bergs. „Beide hatten denselben Blick auf die Menschen und dieselben formalen Ansprüche“, erläutert Werner-Berg-Enkel und Ausstellungs-Kurator Harald Scheicher die spannende Zusammenschau von Werk und Wesen der beiden Künstler, die einander nie persönlich begegnet sind.