Mit seinen fliegenden Brautpaaren, Kühen und Geigern über den Dächern seiner belarussischen Heimatstadt Witebsk, seinen farbenfrohen Zirkusszenen und magischen Kirchenfenstern oder seinen Deckengemälden für die Pariser Oper hat sich Marc Chagall nachhaltig in die Annalen der Kunstgeschichte eingeschrieben. Jüdische Mystik und chassidische Volksfrömmigkeit spiegeln sich in seinen Werken ebenso wie das Bemühen, die Gesetze der Schwerkraft zu überwinden und eine neue poetische Bildsprache zu erschaffen. Der Kulturinitiative Gmünd ist es nun gelungen, Originale des 1985 verstorbenen Malers, Grafikers und Bildhauers auch nach Kärnten zu holen. „Wir freuen uns sehr, dass wir 2024 die Bilderwelt von Marc Chagall, dem wohl eigenwilligsten Künstler der Moderne, präsentieren können“, sagt Geschäftsführerin Erika Schuster, die zuletzt mit Max Ernst weit über 10.000 Gäste in ihre Stadtturmgalerie locken konnte.
Ausstellungshöhepunkte
Von fliegenden Kühen und tragischer Liebe
Mit Marc Chagall setzt Gmünd ein Glanzlicht im Kärntner Ausstellungsgeschehen 2024. Doch auch andernorts lockt Kunstgenuss.