"Covid-Opfer"Wiener Volksoper zeigt "Boris Godunow" wegen Corona nur konzertant

Die Neuinszenierung von Peter Konwitschny hätte am 15. Jänner 2022 Premiere feiern sollen - nun gibt es nur die konzertante Aufführung des monumentalen Werks.

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"Boris Godunow" mit Albert Pesendorfer wird es nur konzertant geben © Volksoper
 

Eigentlich hätte die Premiere von Modest Mussorgskis Monumentaloper "Boris Godunow" mit Albert Pesendorfer in der Titelrolle ein Höhepunkte der aktuellen Saison in der Wiener Volksoper sein sollen. Die Premiere hierfür ist mit 15. Jänner 2022 angesetzt, wird nun aber nur in konzertanter Fassung über die Bühne gehen, wie das Haus am Donnerstag mitteilte.

Angesichts der Coronalage würde ein nun anstehender szenischer Probenbeginn die große Zahl der Beteiligten einem unverantwortbaren Infektionsrisiko aussetzen. Eigentlich hätte Opernexperte Peter Konwitschny die Inszenierung gestalten sollen, während es nun eine konzertante Fassung ohne Kinder- und Zusatzchor geben soll. "Wir haben eine Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiter*innen und können das Risiko einer szenischen Opernproduktion dieser Dimension mit zahlreichen Massenszenen nicht eingehen", betonte Volksopern-Direktor Robert Meyer in einer Aussendung.

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