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Proben ausgesetztStaatsoper verschiebt nach Corona-Fall "Parsifal"-Premiere

Ein Covid-Fall im riesigen Sängerensemble reichte aus, um die Proben für den am 1. April geplanten Staatsopern-"Parsifal" mit Elina Garanca und Jonas Kaufmann zu stoppen. Am neuen Termin wird noch getüftelt.

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Bühneneingang: Ein Mitglied des Sängerensembles ist an Covid erkrankt. © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Nach einem positiven Covid-19-Fall im Sängerensemble setzt die Wiener Staatsoper die Proben zu Richard Wagners "Parsifal" bis Anfang kommender Woche aus. Die für 1. April geplante Aufzeichnung der Neuproduktion unter der Regie von Kirill Serebrennikov und dem Dirigat von Philippe Jordan wird daher verschoben, gab das Haus am Ring bekannt. Die Inszenierung wird ja zum Teil digital erarbeitet: Der regimekritische Regisseur sitzt ja in Russland und darf nicht ausreisen.

"Dadurch verschieben sich auch die geplante Übertragung auf Ö1, der Sendetermin des Schwerpunktes rund um den Mythos Parsifal, der für 5. April auf ORF 2 geplant war, sowie der Ausstrahlungstermin der Gesamtaufnahme auf ORF III", hieß es weiter. Neue Aufzeichnungs- und Ausstrahlungstermine stehen noch nicht fest. Die Besetzung ist jedenfalls hochkarätig: Jonas Kaufmann singt die Titelpartie, Elina Garanca die Kundry, Georg Zeppenfeld den Gurnemanz. Insgesamt sind mehr als 200 ausführende Personen an der Produktion beteiligt.

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