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NeujahrskonzertPausenfilm zu Geschichte des Burgenlandes

"Happy Birthday, Burgenland! 1921-2021": Der Pausenfilm des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker am 1. Jänner 2021, dirigiert von Riccardo Muti, widmet sich dem 100-Jahr-Jubiläum des Burgenlandes, das 1921 als jüngstes Bundesland zu Österreich kam.

© APA
 

Unter dem Titel "Happy Birthday, Burgenland! 1921-2021" begleitet der Film den Geografen Lawrence Martin auf seiner Reise durch das Bundesland, um dessen Grenzen festzulegen. Als "Geburtstagsgeschenk" solle er für einen würdigen Start ins Jubiläumsjahr sorgen, sagte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

Im Film sei zu sehen, wie der amerikanische Geograf sich die "sozialen, sprachlichen und landschaftlichen Verhältnisse" anschaue, um festzulegen, "was seiner Meinung nach wohin kommt", sagte Regisseur Felix Breisach bei einer Pressekonferenz. Diese Reise ziehe sich als roter Faden durch den Pausenfilm, der die Geschichte des jüngsten Bundeslandes ohne Worte erzählt. Die Musiker der Wiener Philharmoniker repräsentieren im Kontrast zu historischen Bildern die Gegenwart, sagte Breisach.

Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) sieht es als "große Ehre", dass das Burgenland Teil des Neujahrskonzerts ist. Das erste Drittel der Entstehungsgeschichte des Bundeslandes sei die "Zeit der Identitätssuche" gewesen. "Sehr wenige haben dem Burgenland eine Chance gegeben, das zu werden, was wir heute sind", betonte Doskozil.

Danach sei die Geschichte geprägt durch die Nachkriegszeit und den wirtschaftlichen Aufschwung, zuletzt durch die EU-Erweiterung, von der das Burgenland "sehr stark profitiert" habe. Der Pausenfilm läute das Jubiläumsjahr ein. Neben zahlreichen anderen Aktivitäten werde der Festakt am 14. November stattfinden. "Das ist der Tag, an dem das Burgenland tatsächlich zu Österreich gekommen ist", sagte Doskozil.

Daniel Froschauer, Vorstand der Wiener Philharmoniker, betonte, dass es bei dem Pausenfilm auch darum gehe, die musikalische Vielfalt des Burgenlandes zu zeigen - "von Haydn bis zur Komposition einer Fanfare, die extra für diese Geburtstagsfeier geschrieben worden ist", sagte er.

Dass das Neujahrskonzert heuer in Zeiten der Coronakrise überhaupt gespielt werde, sei eine wichtige Botschaft. Auch wenn es kein Publikum geben werde - "ich bin unglaublich stolz, dass wir spielen", betonte Froschauer. Bereits seit 1991 ist im Rahmen des Neujahrskonzerts ein Pausenfilm zu sehen.

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