Nachtkritik
"Freischütz": Leicht entflammbare Künstlerseele
Wald und Jäger spielen in der neuen "Freischütz"-Inszenierung an der Wiener Staatsoper nur Nebenrollen: Regisseur Christian Räth macht aus Carl Maria von Webers Oper ein Künstlerdrama samt brennendem Klavier und streift im zweiten Teil an die Grenzen unfreiwiller Komik. Dafür darf er auf einen exzellenten Protagonisten bauen.
© Staatsoper/Michael Poehn