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Film der Woche"Ein bisschen bleiben wir noch": Berührende Fluchtgeschichte durch Kinderaugen

Filmemacher Arash T. Riahi erzählt in seinem neuen Werk von einer Odyssee zweier Kinder mitten in Wien – ein Glücksfall von einem Film.

Sensationelles Spiel von Leopold Pallua und Rosa Zant, die von einem hervorragenden Ensemble getragen werden © Filmladen
 

Bewertung: ****

Am Anfang geben sie ihre Namen ab und nennen sich fortan Oskar und Lilli. „Das ist unauffälliger“, sagt der Bub zu seiner Schwester. Die aus Tschetschenien geflohenen Geschwister kämpfen mit ihrer Mutter um das dauerhafte Bleiberecht in Österreich – sechs Jahre nach ihrer Ankunft in Wien. Und diese Szene in Arash T. Riahis neuem Film verdeutlicht eingangs, dass es um nichts weniger geht als ums Ganze – um die Identität dieser jungen Menschen. Der Filmemacher hat schon mit seinem vielfach ausgezeichneten Debütfilm „Ein Augenblick Freiheit“ bewiesen, wie leichtfüßig und poetisch er politische Themen erzählen und verhandeln kann.

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