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Filmkritik"A Rainy Day in New York": Woody Allen in der #MeToo-Falle

Der 50. Film von Woody Allen lief am Wochenende auf der Viennale. Hauptdarsteller Timothée Chalamet hat sich davon distanziert und seine Gage an Initiativen gespendet, die sich für Gleichberechtigung einsetzen. Nach der Sichtung ist klar, warum.

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Elle Fanning und Timothee Chamalet wandeln durch New York - eher getrennt als gemeinsam © (c) Jessica Miglio
 

Das Gute zuerst: Timothée Chalamet festigt in "A Rainy Day in New York" wieder einmal seinen Ruf, aktuell einer der begabtesten, feinsinnigsten und interessantesten Schauspieler seiner Generation zu sein. In Woody Allens nostalgieverliebtem New-York-Film schlendert er als Dandystudent mit schlaksiger Figur und reichen Eltern cool und abgebrüht durch Manhattan. Stilechter Name: Gatsby"- schwer zu erraten eine Referenz an  F. Scott Fitzgeralds berühmte Romanfigur.

Kommentare (1)

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hroehrich
1
0
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Woody Allen ist viel besser als diese Kritik.

Von Regisseuren zu erwarten, dass sie das Drehbuch dem letzten Stand der #MeToo-Debatte anpassen, ist lächerlich. Und: Eva Sangiorgi als Viennale-Chefin sei dank, dass Woody Allen - sein Werk enthält viele Filmjuwelen, der Missbrauchsvorwurf ist unbewiesen und eingestellt - nicht fallen gelassen wird. Der "Rainy Day" ist nicht sein bester Film. Ich denke aber, Allen ist immer für weitere Highlights gut.

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