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Film der WocheVon der Oscar-Academy ignoriert: "Beale Street" - Liebe, die leuchtet

Es ist die erste Roman-Verfilmung von James Baldwin: Barry Jenkins inszeniert eine Liebe im New York der 1970er, die stärker ist als das Gefängnis.

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Filmsujet Beale Street
Ihre Liebe trotzt allen Widerständen: Kiki Layne und Stephan James brillieren mit großen Gefühlen in kleinen Gesten © (c) Tatum Mangus / Annapurna Picture
 

Die Farben sind sonnengetränkt, von Wärme durchflutet. In der ersten glückseligen Szene halten sich Tish (Kiki Layne) und Fonny (Stephan James) an den Händen, schlendern an einem Fluss entlang. „Bist du bereit?“, fragt er sie. Ihre Antwort: „Ja“. Die beiden küssen sich, und die Kamera fährt geschmeidig über ihre Köpfe hinweg. Diesem Anfang wohnt ein Liebeszauber inne. Einer, der ein jähes Ende findet.
Nur wenige Szenen später trennt die Liebenden und werdenden Eltern eine Wand aus Sicherheitsglas. Fonny sitzt hinter Gittern. Für eine Vergewaltigung, die er nie begangen hat. Sein Alibi ist wertlos. Denn: Er ist schwarz und der rassistische Polizist, der ihn in Harlem in New York der 1970er aus Bosheit beschuldigt, weiß.

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