Filmkritik"Tanna": Romeo und Julia auf der Vulkaninsel

Schöne Kinoüberraschung des noch jungen Filmjahres: "Tanna" der australischen Filmemacher Martin Butler und Bentley Dean. Ab sofort im Kino.

Eine Romeo-und-Julia-Geschichte © (c) Polyfilm/ Philippe Penel
 

James Cook steuerte 1774 die Vulkaninsel Tanna im Süd-pazifik an. Fast ein Vierteljahrtausend später drehten zwei australische Filmemacher (Martin Butler, Bentley Dean) mit Einheimischen eine Romeo-und-Julia-Geschichte. Zwei Ethnien, die Yakel und Imedin, leben in Feindschaft.

Zur Befriedung einigen sich die jeweiligen Ältestenräte auf die Verheiratung der schönsten Yakel-Tochter mit dem Sohn des Imedin-Chefs. Was die alten Männer beschließen, stößt nicht auf die Gegenliebe bei der auserwählten Wawa (Marie Wawa). Sie hat ihr Herz bereits an einen anderen (Mungau Dain) aus dem eigenen Stamm verschenkt. Wawa trifft eine Entscheidung mit gewichtigen Konsequenzen.

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