Interview mit Weina Zhao„Das Konzept Heimat ist für mich vage“

Weina Zhao hat in ihrer Doku „Weiyena“ mit Co-Regisseurin Judith Benedikt die Geschichte ihrer Familien mit der Historie Chinas verknüpft. Ab sofort im Kino zu sehen

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Die Filmemacherin auf einem Foto mit ihren Eltern © Langbein & Partner
 

Diese Woche starten zwei Filme, die das Leben der chinesischen Diaspora im Westen zeigen: nämlich „Shang Chi and the Legend of the Ten Rings“ mit dem ersten asiatischstämmigen Marvel-Held und Ihre Doku „Weiyena – ein Heimatfilm“, für die Sie sich auf die Spurensuche Ihrer Herkunftsfamilien begeben haben. Ein schöner Zufall?
WEINA ZHAO: Ja, das ist ein schöner Zufall. Während wir an dem Film gearbeitet haben, sind einige Asian-American Filme wie „Crazy Rich“ oder „The Farewell“ herausgekommen, mit denen die asiatisch-diasporische Identität mehr Sichtbarkeit erlangt hat. Als ich „The Farewell“ das erste Mal sah, war ich gelangweilt, weil der Film so authentisch ist und die Erfahrungen einer Person der chinesischen Diaspora, die nach China zurückkehrt, so eins zu eins dem entspricht, was ich erlebe.

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