Nach mehreren Verzögerungen soll der fünfte Teil der Abenteuersaga "Indiana Jones" nun ab Sommer gedreht werden. Das verriet Hauptdarsteller Harrison Ford in einem Interview mit der US-Moderatorin Ellen DeGeneres. Er freue sich auf die Dreharbeiten, versicherte der 77-Jährige. Es mache "total viel Spaß", diese Filme zu drehen.

Der noch titellose fünfte Teil ist seit längerem geplant. 2018 hatten das Walt Disney Studio und Lucasfilm einen Aufschub verkündet. Ursprünglich sollte "Indiana Jones 5" im Sommer 2020 starten, der Termin wurde auf Juli 2021 verschoben.

Regisseur Steven Spielberg holt Ford erneut in der beliebten Rolle als Archäologie-Professors Henry Walton Jones vor die Kamera. Bei dem geplanten Filmstart 2021 wäre der Schauspieler dann schon 78 Jahre alt. Seit 1981 spielte Ford die Rolle viermal, zuletzt 2008 in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels".

Ford ist derzeit auf einer Werbetour für seinen neuen Film "The Call of the Wild" (Ruf der Wildnis). Darin mimt er einen Goldsucher, der sich in der Wildnis Alaskas mit einem Hund durchschlägt. Die Verfilmung des berühmten Jack-London-Romans "Ruf der Wildnis" kommt am 20. Februar in die österreichischen Kinos.

Bei der Bewerbung dieses Films in der Talkshow von Jimmy Kimmel hatte der Hollywoodstar den US-Präsidenten übrigens als "Son of a Bitch" bezeichnet. Der Moderator hatte über Fords Film geplaudert und ihm dabei eine gefakte Kinozeitung mit angeblichen Trump-Zitaten präsentiert, in denen der US-Präsident den Film etwa als "best call ever" lobt. Diese Worte hatte Trump zuvor für sein umstrittenes Telefonat in der Ukraine-Affäre benutzt. "Das ist das erste, was dieser Hurensohn für mich getan hat", sagte Schauspieler Ford daraufhin lachend.