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Interview"Lillian": Einfach einmal weggehen und die Logik negieren

Außergewöhnlich bildgewaltig: Der österreichische Filmemacher Andreas Horvath erzählt in seinem furiosen Roadmovie „Lillian“ vom Negieren, vom heutigen Amerika und mehr Nähe durch weniger Worte.

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Im Roadmovie „Lillian“ begleitet man eine Frau beim Verschwinden © Stadtkino
 

Mit „Lillian“ erzählen Sie ein Roadmovie nach der wahren Geschichte von der in die USA emigrierten Russin Lillian Alling, die in den 1920ern zu Fuß nach Hause gehen wollte – quer über den Kontinent –, dort aber nie angekommen ist. Wie sind Sie auf diese Geschichte aufmerksam geworden?
Andreas Horvath: Das war purer Zufall. Ich war 2004 bei einem Filmfestival in Montreal und habe beschlossen, Freunde in Toronto zu besuchen. Ein Freund dieser Freunde ist gerade aus Alaska zurückgekehrt. Er hat dort in einem kleinen Heimatmuseum die Geschichte von Lillian Alling erfahren. Viel mehr Information gab es damals nicht. Inzwischen gibt es einige Bücher über sie, fiktionale und Sachbücher, und sogar eine Oper.

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