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Filmfestspiele Venedig"Ema" und "Babyteeth" unter den Favoriten

Manches deutet darauf hin, dass bei der Preisverleihung am Samstagabend mehrere Frauen im Mittelpunkt stehen werden. Wie die Jury mit Roman Polanskis Beitrag umgeht, wird spannend.

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ITALY-CINEMA-VENICE-FILM-FESTIVAL-MOSTRA
Darstellerin Mariana Di Girolamo brilliert in "Ema". © APA/AFP/VINCENZO PINTO
 

Präsidentin Lucrecia Martel und ihre venezianische Wettbewerbsjury sind wahrscheinlich ein bisschen in der Zwickmühle. Wie gehen sie bei ihren Entscheidungen für den Goldenen Löwen und die anderen Auszeichnungen am besten mit Roman Polanski und seinem historischen Krimidrama „J’accuse“ um? Sollte er keinen Preis bekommen, könnte der Jury Voreingenommenheit vorgeworfen werden, zählte der von der Kritik hochgelobte Film doch zu den starken Beiträgen des diesjährigen Wettbewerbs. Aber was für ein Signal wäre es wiederum in Zeiten von #MeToo, den 86-jährigen Regiealtmeister mit einem der großen Preise auszuzeichnen – immerhin geht es in seinem Fall um Sex mit einer Minderjährigen in den 70ern und Vorwürfe sexueller Übergriffe? Oder was wenn die Jury ihn verglichen mit anderen Konkurrenten einfach nicht wirklich auszeichnungswürdig findet? Es ist schwierig, wie man es auch dreht und wendet und wird womöglich bei einem der Nebenpreise enden.

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