AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Interview zum "Fall Collini"Elyas M’Barek: „Das war ein absoluter Justizskandal“

Der Fall Collini“, der erste Roman von Ferdinand von Schirach, wurde verfilmt. Hauptdarsteller ist Elyas M’Barek, der einen jungen Anwalt spielt.

Jetzt weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Ihr Testabo beinhaltet:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Zugriff auf die Smartphone App
  • Test endet automatisch nach 4 Wochen
Auf der Suche nach einem Motiv: Anwalt Caspar Leinen (Elyas M'Barek)
Auf der Suche nach einem Motiv: Anwalt Caspar Leinen (Elyas M'Barek) © Constantin Film Verleih
 

War es für Sie wichtig, nach dem Megaerfolg der drei „Fack ju Göhte“-Späße eine Hauptrolle im „dramatischen“ Fach zu spielen?
ELYAS M’BAREK: Es war eine tolle Zeit mit „Fack ju Göhte“, aber klar, als Schauspieler möchte man auch einmal etwas anderes machen, sich nicht festfahren. Es geht ja immer darum, den Zuschauer emotional zu erreichen. Ich nähere mich jeder Rolle mit derselben Ernsthaftigkeit.

Als junger Anwalt Caspar Leinen werden Sie zum Pflichtverteidiger des 70-jährigen Italieners Fabrizio Collini, der anscheinend grundlos den Großindustriellen Hans Meyer in dessen Berliner Hotelsuite erschoss. Wie haben Sie sich auf diese Rolle vorbereitet?
ELYAS M’BAREK: Unter anderem durch Gespräche mit Rechtsanwälten und dem Autor Ferdinand von Schirach und auch durch Besuche im Gerichtssaal.

Ihre Figur wird anders als im Buch gezeichnet. Warum?
ELYAS M’BAREK: Im Buch stammt der Anwalt aus derselben Gesellschaftsschicht wie das Mordopfer, im Film kommt er aus einem anderen Milieu. Ich glaube, das macht die Konflikte des jungen Anwalts bei seinen Recherchen greifbarer.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren