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Ab Freitag im KinoSozialdrama "Joy": Zunächst Opfer, dann Täterinnen

Preisgekrönt: Regisseurin Sudabeh Mortezai skizziert in ihrem neuen Film "Joy" das perfide System nigerianischer Prostitution in Wien.

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Regisseurin Sudabeh Mortezai arbeitete für ihren vielfach prämierten Film semidokumentarisch © APA/HANS PUNZ
 

Es ist ein Kreislauf der Ausbeutung. Ein Teufelskreis. Nüchtern skizziert die österreichische Filmemacherin Sudabeh Mortezai in ihrem Spielfilm „Joy“ eine Parallelwelt mitten in Wien: Nigerianische Frauen, die illegal hierherkommen, werden an Zuhälterinnen, sogenannte Madames, verkauft. Sie machen ihre Körper zu Geld, um ihre Schulden abzubezahlen. Viele der Madames waren zunächst selbst Prostituierte, bevor sie zu Täterinnen werden, die ein autoritäres Regime führen. „Man sieht es nicht, aber es ist da“, sagt Mortezai. Es ist ein perfides System, in dem Frauen andere Frauen ausbeuten.

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