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69. BerlinaleMarie Kreutzers "Boden unter den Füßen" im Wettbewerb

Das Drama der Grazer Regisseurin feiert im Februar in Berlin Weltpremiere. Vier österreichische Beiträge beim Ophüls-Wettbewerb.

Die Grazer Regisseurin Marie Kreutzer © ORF
 

Marie Kreutzer ist mit "Der Boden unter den Füßen" im Wettbewerb der kommenden Berlinale vertreten. Das Filmfestival gab am Donnerstag die Auswahl der ersten neun Filme bekannt, darunter die Weltpremiere des österreichischen Spielfilms mit Valerie Pachner, Pia Hierzegger und Mavie Hörbiger.

Die 40-jährige Grazer Regisseurin erzählt in "Der Boden unter den Füßen" von Lola, Ende 20, die ihr Privatleben ebenso fest im Griff hat wie ihren Job als Unternehmensberaterin. Niemand weiß um ihre Schwester Conny und die Geschichte psychischer Krankheit, die sich durch ihre Familie zieht. Doch als die Umstände Lola dazu zwingen, Conny einen Platz in ihrem Leben einzuräumen und ihr Geheimnis ans Licht kommt, droht Lola selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Valerie Pachner als Lola in "Der Boden unter den Füßen" Foto © Filmladen

Ins Rennen um den Goldenen Bären (ab 7. Februar) gehen außerdem
neue Filme von Fatih Akin ("Der Goldene Handschuh") oder Francois
Ozon ("Grace a dieu"), beim "Berlinale Special" ist mit "Brecht" von
Heinrich Breloer eine deutsch-österreichische Koproduktion mit
Burghart Klaußner, Tom Schilling und Adele Neuhauser dabei.

Gleich vier heimische Vertreter sind unter den bereits bekannten
Wettbewerbsbeiträgen des Max Ophüls Preis in Saarbrücken (ab 14.
Jänner) zu finden. Als Spielfilm geht "Nevrland" von Gregor
Schmidinger ins Rennen, die Doku über "Helmut Berger" von Valesca
Peters ist als ORF-Koproduktion dabei, in den Kategorien
Mittellanger Film sowie Kurzfilm sind mit "Die Schwingen des
Geistes" von Albert Meisl und "Grimmelstein" von Bruno Kratochvil
zwei Produktionen der Wiener Filmakademie vertreten.

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