Queen-BiopicFilmstudio 20th Century Fox wirft Regisseur hinaus

US-Regisseur Bryan Singer fliegt bei "Bohemian Rhapsody", der Filmbio über Queen, raus. Er erschien mehrfach nicht zu den Dreharbeiten. Noch ist kein neuer Regisseur bekannt.

Bryan Singer irritiert und ist einen Job los © Matt Sayles/Invision/AP
 

Der US-Filmemacher Bryan Singer ("X-Men") muss die Regie für den Film "Bohemian Rhapsody" über die britische Kultband Queen abgeben. Er sei "nicht länger" der Regisseur des Biopics über die Rockband und deren Sänger Freddie Mercury, wie das Studio 20th Century Fox durch einen Sprecher mitteilte.

Singers "überraschende Nichtverfügbarkeit" habe vorige Woche zur Einstellung der Dreharbeiten geführt, zitierte das Branchenblatt "Hollywood Reporter" aus einer Mitteilung des Studios. Singer sei mehrfach nicht zu den Dreharbeiten in London erschienen, berichteten US-Medien. Deadline.com zufolge soll sich unter anderem auch Hauptdarsteller Rami Malek über Singer beschwert haben (wir berichteten). Das Studio hat noch keinen neuen Regisseur benannt. Der Kinostart war ursprünglich für Weihnachten 2018 geplant. Malek, bekannt aus der TV-Serie "Mr. Robot", spielt den Frontmann Freddie Mercury. Ben Hardy, Joe Mazzello und Gwilym Lee sind als weitere Bandmitglieder an Bord.

Mercury, der im heute tansanischen Sansibar geboren wurde, hatte die Rockband 1970 gegründet und war bis zu seinem Tod 1991 der Leadsänger. Zu den größten Hits gehören "We Will Rock You", "We Are The Champions" und "Bohemian Rhapsody". Mercury, der auch homosexuelle Beziehungen hatte, starb mit 45 Jahren an Aids.

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