Bilanz 20216500 Musikfans besuchten heuer den Carinthischen Sommer

Bereits vor dem Festival-Finale am kommenden Sonntag freut sich der Carinthische Sommer über 80 Prozent Auslastung.

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Johannes Kalitzke dirigierte heuer seine eigene Kirchenoper "Jeanne d`Arc" © carinthischer sommer
 

Insgesamt haben heuer 6.500 Menschen die Veranstaltungen des Carinthischen Sommers (CS) besucht. Das teilte der Veranstalter am Freitag in einer Aussendung mit. Die Auslastung der 22 Konzerte lag bei 80 Prozent, 4.100 Tickets wurden verkauft. Zudem besuchten rund 2.400 Personen die frei zugänglichen Festivalkonzerte und die Veranstaltungen im öffentlichen Raum. Dies waren Auftritte an drei Tagen mit 16 Stationen in Kärnten, Slowenien und Italien.

Dieses Angebot ist Intendant Holger Bleck besonders wichtig. Menschen kostenlos Kulturveranstaltungen und Konzerte zugänglich zu machen, sei ein wichtiger gesellschaftspolitischer Auftrag. "Das ist etwas, das den Carinthischen Sommer ausmacht und auch ausmachen sollte", so Bleck. Das Jahresmotto des Festivals war heuer "ich Narr". Die Planung war aufgrund der bis 30. Juni gesetzlich verordneten eingeschränkten Sitzplatzkapazitäten besonders anspruchsvoll.

Besonders die zeitgenössische Musik hat Bleck beim Programm ausgebaut, um das Bewusstsein für diese Richtung zu stärken. Dabei wurden auch die Siegerwerke des Nikolaus-Fheodoroff-Kompositionspreises von Otto Wanke und Maxim Seloujanov aufgeführt. Damit wurde dem früheren Obmann des CS, Nikolaus Fheodoroff, anlässlich seines 90. Geburts- und zehnten Todestages gedacht.

Zum Abschluss des Festivals findet am 29. August ein Konzert des Mozarteumorchesters Salzburg unter der Leitung der litauischen Dirigentin Mirga Gražinyte-Tyla statt. Gespielt wird Robert Schumanns zweite Sinfonie sowie sein einziges Violinkonzert und letztes Orchesterwerk. Solist ist Thomas Zehetmair.

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