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Kritik neuebuehnevillachKafkaeske Abrechnung mit der Finanzwelt

Schrill: Das Boulevardstück „Die Liebe Geld“ von Daniel Glattauer in der neuenbuehnevillach überzeichnet gnadenlos. Die Theater haben geschlossen, aber bis Ende des Jahres kann man das Stück im Livestream sehen.

Schräg: Michael Kuglitsch, Andrea Pörtsch, Thomas Tucht © Patrick Connor Klopf/nbv
 

Das Geld ist auf Geschäftsreise. Es arbeitet. Vielleicht in Russland. Jedenfalls ist es nicht da, erklärt die Kundenbetreuerin. Davor ist der biedere Sparer Alfred Henrich schier verzweifelt, weil der Bankomat das mühsam Ersparte nicht und nicht ausspucken wollte. Doch auch der schließlich erkämpfte Zutritt in das Allerheiligste der Bank nützt ihm nicht viel. Frau Drobesch, seine Beraterin, und Doktor Cerny, der Bankdirektor, reden viel und über alles Mögliche, nur nicht über Finanzen. Immer kafkaesker entwickelt sich der Spießrutenlauf Henrichs, der längst schon vom Kunden zum Bittsteller geworden ist. Und als schließlich auch noch seine Frau Ulli auftaucht, kippt die Szenerie völlig ins Absurde.

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