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CarinthiJa2020Ein Festzug gegen die Kärntner Urangst

„Pull:faktor“: Unikum hat im Rahmen von „CarinthiJa 2020“ einen „Festzug der Tiere“ gestaltet, der für Schmunzeln und anregende Diskussionen sorgen dürfte.

Gerhard Pilgram legt letzte Hand an seinen "Festwagen" für den Süßwasserschwamm. Daneben: der Waldrapp von Rosegg © EH
 

Kein Volksabstimmungsjubiläum ohne Festumzug. Diesem ungeschriebenen Gesetz folgte auch das Universitätskulturzentrum und stellte einen „Festzug der Tiere“ auf die Beine bzw. Räder, um damit seine große „Tier- und Heimatliebe“ zu dokumentieren. Der letzte Feinschliff für dieses „CarinthiJa 2020“-Projekt erfolgte dieser Tage in einer Werkshalle an der Klagenfurter Durchlaßstraße. Hier entstanden neun von insgesamt 13 „Festwägen“, die kommende Woche ihre Reise nach Bad Eisenkappel antreten werden, um anschließend auch in Klagenfurt und St. Johann im Rosental Station zu machen.
Auf jedem PKW-Anhänger wird jeweils einem Tier gehuldigt, das in der Volksabstimmungszone beheimatet ist. „Es sind ausnahmslos Zugtiere, nomadische oder migrantische Gattungen, die für grenzüberschreitende Wanderungen stehen“, erläutert Unikum-Sprecher Gerhard Pilgram mit Verweis auf den Veranstaltungstitel „Pull:faktor“, ein Begriff, der in der Migrationsdebatte gerne gegen Seenotretter und Asyl-Befürworter vorgebracht wird. Pilgram hat selber einen Beitrag gestaltet – eine Hommage an den Süßwasserschamm im Sablatnigmoor bei Eberndorf, die zugleich bissig-verspielt mit der heimischen Politik abrechnet. Motto: „Schwamm drüber!“

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