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schau.räumeÜber das Ankommen und das Weggehen

Geschichte und Geschichten begegnen dem Publikum, das durch die Stadt spaziert. Eine Einladung zum Wandern und zum Wundern.

Amalia Contarini (l.) führte bei der „Abwunderung“ durch Ferlach © Karin Waldner-Petutschnig
 

Die „schau.räume“ sind geöffnet. Betreten kann man sie durch zwei Türen, die mitten in der Stadt zum Eintreten in den öffentlichen Raum laden: Barbara Ambrusch-Rapp hat sie für das CarinthiJa-2020-Projekt „Abwunderung“ gestaltet, mit dem Katrin Ackerl Konstantin und ihr Team in Ferlach und Spittal den Themen Einwanderung und Abwanderung nachspüren. Wie sie das machen, ist wunderlich und vielfältig, authentisch, tiefgründig, und immer durch und durch poetisch.
Nach zwei coronabedingten Aufführungen im virtuellen Raum konnte man am Samstag „analog“ durch den öffentlichen Raum von Ferlach spazieren – mit einem Koffer in der Hand und einer Stadtskizze, die den Weg weist. Kaum hat man die Schwelle über- bzw. die Eintrittstüre durchschritten, begegnen dem Reisenden seltsame Gestalten. Die im Selbstgespräch kichernde Alte in ihrem schwarzen Kittel begleitet die Besucherin bis zum „Komm-Raum“, bevor sie sich Richtung Bahnhof verabschiedet, wo sie einen Zug erreichen will. Später wird in diesem Bahnhof, dem „Geh-Raum“, ein Trans-Gender-Wesen aufgeregt auf seinen Verleger warten, dem eine Science-fiction-Geschichte angeboten werden soll.

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