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Mercedes Echerer"Tag des Zorns" in Villach

Porträt einer ausgebeuteten Frau: Mercedes Echerers Regiedebüt über Pflegenotstand und Solidarität an der neuenbuehnevillach.

Mercedes Echerer: "Es stehen viel zu wenige osteuropäische Schriftsteller auf den Spielplänen unserer Theater © Roman Picha
 

Erzsebet hatte keine Chance. Die couragierte Krankenschwester auf der Neonatologie-Station eines ungarischen Spitals protestierte gegen schlechte Arbeitsbedingungen und Pflegenotstand, indem sie einen „Tag des Zorns“ ausrief. Ihren Dienst trat sie nicht in weißer Schwesterntracht, sondern ganz in Schwarz an, um auf die unhaltbaren Zustände im Krankenwesen Ungarns aufmerksam zu machen. Es folgten zwar landesweite Demonstrationen, aber auch die Arbeitslosigkeit der Unerschrockenen. Die Solidarität, die sie Kollegen und Kranken gegenüber zeigte, bekam sie selbst nicht zu spüren. - Diese wahre Geschichte liegt dem Theaterstück des ungarischen Regisseurs Árpád Schilling und der Autorin Éva Zabezsinszkij zugrunde, das in einer Koproduktion des Wiener Theaters Drachengasse und der neuenbuehnevillach gezeigt wird.

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