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Titus in KlagenfurtUnendliche Güte zwischen Horror und Eiseskälte

Mozarts letzte Oper „La clemenza di Tito“ am Stadttheater Klagenfurt: Szenisch verrätselt und überfrachtet, musikalisch exzellent.

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"La clemenza di Tito" im Stadttheater Klagenfurt © Karlheinz Fessl/Stadttheater
 

Zwischen den Extremen größter Bewunderung und dem Ruf der Unaufführbarkeit schwanken die Meinungen über „La clemenza di Tito“. Und keine der großen Opern von Wolfgang Amadeus Mozart erzeugt, was Interpretation und Wertung betrifft, heute wie damals ähnlich große Probleme wie dieses Spätwerk. Denn das als Krönungsoper zu Ehren Leopold II im Todesjahr des Salzburger Meisters 1791 in Prag uraufgeführte Werk gilt als szenisch schwer belebbar. Deshalb ist bei diesem psychologischen Kammerspiel, bei dem es um die nicht nachvollziehbare, alles verzeihende Güte des römischen Kaiser Titus geht, viel Interpretationsfähigkeit gefordert, um es wirkungsvoll auf die Bühne zu stellen.

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