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InterviewWieso Julia Gräfner lieber Nazi-Generäle statt Pflegekräfte spielt

Publikumsliebling Julia Gräfner spielt wieder in Graz: In „Der große Diktator“ nach Charlie Chaplin geht es um die Verführungskraft der Macht. Und das demnächst tatsächlich live auf der Bühne.

Wie verführbar ist der Mensch? Wie sehr verleitet die Inszenierung, die Möglichkeit von Macht? Julia Gräfner und Sarah Sophia Meyer in "Der große Diktator" © SSH/Karrelly
 

Sie ist wieder da. Nach fünf Grazer Saisonen, in denen sie sich mit atemberaubender Hingabe Figuren von Shakespeares Caliban im "Sturm" bis zur Witwe in Thomas Bernhards "Heldenplatz" überzog, war Julia Gräfner im Vorjahr abgewandert, an die Kammerspiele München. Demnächst aber spielt sie wieder in Graz – in der Bühnenadaption von Charlie Chaplins Jahrhundertfilm "Der große Diktator". Denn es gibt gute Nachrichten: Das Stück wird, dank dann endlich beendetem Kulturlockdown, am 26. Mai im Schauspielhaus Premiere feiern. Seit gut zwei Monaten probt Gräfner dafür in Graz. Und es ist, sagt sie, "als wäre ich gar nie weg gewesen."

Kommentare (1)
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CIAO
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Lesenswert?

Kultur?

welche Chance hat wohl eine Pflegekraft gegen Göring?

Was immer das ist, was hat dies mit Kultur zu tun?