Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Habjan im Akademietheater"Der Leichenverbrenner": Vom Biedermann zum Nazischergen

Nikolaus Habjan inszeniert am Akademietheater Ladislav Fuks' "Der Leichenverbrenner". Da tanzen die Puppen, und ein biederer Durchschnittstyp mutiert zum Nazischergen und Serienmörder.

Szene aus "Der Leichenverbrenner" mit Nikolaus Habjan und Michael Maertens © APA
 

Karel Kopfrkingl ist ein Mustergatte. Trinkt nicht, raucht nicht, nennt sich selbst einen "Familisten": Denn nichts, findet er, ist so wichtig wie die Familie. Ach wenn ihm seine Frau mit ihrer ständigen Migräne eigentlich gehörig auf die Nerven geht, die sechzehnjährige Tochter zu schell erwachsen wird, der kleine Sohn gar so verweichlicht ist. Herr Kopfrkingl ist Krematoriumsangestellter aus, wenn man so sagen kann, Überzeugung, er achtet auf Reinlichkeit und gute Sitten. Er hält sich für einen Romantiker und hat ein Buch über den tibetischen Buddhismus.

Kommentare (4)
Kommentieren
Plantago
1
0
Lesenswert?

Franzobel hat das Pech,

das inzwischen die DDR untergegangen ist, weil die Menschen dort diese linken Ideologien bis zum Erbrechen satt hatten. In der DDR wäre Franzobel heute ein gefeierter Star. Hat doch das kommunistische Regime seine Existenz bis zuletzt mit dem "Kampf gegen den Nationalsozialismus" begründet. Aber es gibt ja "Hoffnung": z.B. den ORF und die ganzen linken Schreiber in den Zeitungsredaktionen.

Plantago
15
1
Lesenswert?

Endlich einmal Kritik am 3. Reich.

Das hatten wir ja noch nie.

nussrebell
3
10
Lesenswert?

Tut's...

... weh..?

Plantago
0
0
Lesenswert?

Danke der empathischen Nachfrage. Nein, tut nicht weh, - es ödet nur an.

In Zukunft kommen jetzt ohnehin alle "Weißen" in den Genuss des ständigen Vorwurfs. BLM & Co. werden dafür sorgen. Dazu kommen die Vorwürfe an uns "Klima-Sünder" von Gretl, und dann der Kampf gegen "Corona-Leugner, Verschwörungstheoretiker, Sektierer, Plastikflaschen-Käufer, Diesel-Auto-Fahrer, Bauern, Jäger, Raucher, Fleischesser... - Wir werden so viel Zeit und so viele Gründe haben uns zu schämen, dass alles andere nebensächlich wird.