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PremierenkritikCalderóns "Das Leben ein Traum" am Burgtheater: schaurige Verödung der Gefühle

Auftaktpremiere am Burgtheater: Hausherr Martin Kušej legt mit Calderóns „Das Leben ein Traum“ eine kühle Analyse autoritärer Machtkonstrukte vor.

++ HANDOUT ++ FOTOPROBE 'DAS LEBEN EIN TRAUM'
Norman Hacker und Franz Pätzold in Calderons "Das Leben ein Traum" © APA/BURGTHEATER/ANDREAS POHLMANN
 

Vom Stauferkönig Friedrich II. geht die Legende, er habe, um die „Ursprache“ des Menschen herauszufinden, Säuglinge zwar physisch versorgen, aber ohne menschliche Zuwendung aufziehen lassen. Alle Kinder starben. In Pedro Calderón de la Barcas 1635 uraufgeführtem Stück „Das Leben ein Traum“ hat der polnische Königssohn Sigismund körperlich eine derartige Isolation überlebt, aber sein Gefühlsleben ist komplett verödet.

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