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PremierenkritikBurgtheater-Premiere „This is Venice“: Karneval der langen Weile

Sebastian Nübling inszeniert am Burgtheater zwei Shakespeare-Stücke an einem Abend: Das bekommt weder „Othello“ noch dem „Kaufmann von Venedig“ besonders gut.

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FOTOPROBE: 'THIS IS VENICE'
Glanzlichter: Roland Koch und Marie-Luise Stockinger als Othello und Desdemona in "This is Venice" © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Shakespeare: immer super, wie super müssen da erst zwei Shakespeare-Stücke an einem Abend sein? Die Antwort: nicht so besonders. Dabei leuchtet die Idee, den gemeinsamen Schauplatz von „Othello“ und „Der Kaufmann von Venedig“ zur Klammer eines Abends zu machen, anfangs eigentlich noch ziemlich ein: Elisabeth Bronfen und Muriel Gerstner verschneiden in ihrer Bearbeitung „This is Venice“, zentrale Motive der beiden Stücke zu einer Reflexion über eine scheinbar liberale Gesellschaft, die Fremde und Frauen erfolgreich ausgrenzt, demütigt, zerreibt. „Ich sag es voller Stolz: Ich bin ein alter, weißer Mann“ stellt eine der Figuren gleich am Anfang klar.

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