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Premiere im SeptemberNeues Lloyd-Webber-Musical: Aschenbrödel trifft Attentäterin

Der Misserfolg seiner "Cats" im Kino kann ihn nicht bremsen: Andrew Lloyd-Webber hat eine neues Projekt im Köcher: Er komponiert eine Neuinterpretation des Märchens vom Aschenbrödel. Das könnte ganz schön düster werden.

Andrew Lloyd Webber
omponist Andrew Lloyd Webber © Evan Agostini/Invision/AP
 

"Cats"? Auf der Bühne eine Legende, im Kino ein Flop. Aber Komponist Andrew Lloyd-Webber hat längst andere Pläne: Das neue Musical "Cinderella" des Briten wird im September in London Premiere feiern. Die Show,  für die Lloyd Webber die Musik geschrieben hat, geht auf das grimmsche Märchen von Aschenbrödel zurück - basiert hier aber auf einer Idee der britischen Schauspielerin und Schriftstellerin Emerald Fennell.

Die Produzenten versprechen "eine komplette Neuerfindung des klassischen Märchens". "Ich wollte schon lange meine eigene 'Cinderella' schreiben, konnte aber nie eine Version der klassischen Geschichte finden, die mich wirklich packte", sagte Lloyd Webber in einem Statement. "Emerald Fennell hat etwas wirklich Aufregendes und Originelles geschrieben, und in dem Moment, als ich ihren Entwurf las, wusste ich, dass ich meine neue Kooperationspartnerin gefunden hatte", sagte Lloyd Webber, der mit Musicals wie "Cats" oder "Das Phantom der Oper" berühmt wurde.

Das kann man gerne glauben: Fennell hat das Drehbuch für die zweite Staffel des TV-Thrillers "Killing Eve" geschrieben, in dessen Mittelpunkt eine junge Auftragskillerin steht. Hauptdarstellerin Jodie Comer hat dafür 2019 einen Emmy" gewonnen und war 2020 für einen Golden Globe nominiert.

Autorin Fennell ist auch Schauspielerin und derzeit in der dritten Staffel der Netflix-Royal-Show "The Crown" zu sehen. Laurence Connor, der bereits bei anderen Lloyd-Webber-Shows mitgewirkt hat, wird bei "Cinderella" Regie führen. Die Show wird am Gillian Lynne Theater im Londoner West End laufen.

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