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Ausführliche Kritik"Dies irae": Bildgwaltige Reise von Sodom nach Gomorrah

Der designierte Volkstheaterchef Kay Voges hat sich am Burgtheater mit „Dies irae“ vorgestellt – ein kurzweiliges, aber auch harmloses Kreisen um das Ende.

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++ HANDOUT ++ FOTOPROBE: 'DIES IRAE - TAG DES ZORNS'
© APA/BURGTHEATER/MATTHIAS HORN
 

Eines vorweg: Der programmierte Aufreger war dann doch keiner. „Jö, schau! Ein Nackerta im Burgtheata“ lautete der Titel eines Kommentars im „Kurier“, der die Tatsache aufgriff, dass auf der Burgtheater-Bühne (Daniel Roskamp) ein echtes, unbekanntes Pärchen aus der sogenannten Sex-Positive-Bewegung kopulierte, gefilmt wurde und die Bilder auf die Leinwände projiziert wurden. Das Grande Finale des Akts zweier junger, ästhetischer Körper wurde einer Sterbeszene großartig gegengeschnitten – der Orgasmus als Sinnbild des kleinen Todes. Die Echtheit des Akts? Bleibt Bühnengeheimnis.

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