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Tosca-PremiereBurgtheater: Weitere Verschiebung wegen eines Filmdrehs

Nachdem bereits der australische Regisseur Simon Stone die für Februar 2020 geplante Inszenierung einer Fassung von Maxim Gorkis "Die Letzten" wegen eines Filmprojekts absagen musste, wird nun auch die für November angekündigte Premiere der "Tosca" in der Regie von Kornel Mundruczo wegen eines Films verschoben.

Zsofia Psotta, Kornel Mundruczo
Kornel Mundruczo 2014 beim Filmfestival Cannes © AP
 

Die Filmbranche wird zur großen Konkurrenz des Burgtheaters. Nachdem bereits der australische Regisseur Simon Stone die für Februar 2020 geplante Inszenierung einer Fassung von Maxim Gorkis "Die Letzten" wegen eines Filmprojekts absagen musste, wird nun auch die für November angekündigte Premiere der "Tosca" in der Regie von Kornel Mundruczo wegen eines Films verschoben.

Grund dafür sei die kurzfristige Verschiebung des ersten amerikanischen Filmprojekts des Cannes-Preisträgers, hieß es heute, Donnerstag, in einer Aussendung des Burgtheaters. Dem Film liegt ein Drehbuch von Kata Weber zugrunde, die auch die Spielfassung des als Puccini-Oper bekannt gewordenen "Tosca"-Dramas von Victorien Sardou erarbeitet hat. Die Proben zu dem Stück, in dem Birgit Minichmayr die Tosca, Franz Pätzold den Cavaradossi und Oliver Nägele den Scarpia spielen, hätten zwar bereits begonnen, die Premiere im Akademietheater soll jedoch erst am 21. Februar 2020 stattfinden.

An den im November vorgesehen gewesenen Spieltermine werden nun andere Produktionen des Repertoires angesetzt. Das Ersatzprojekt für Stones "Die Letzten" stehe weiterhin noch nicht fest, hieß es aus dem Burgtheater.

 

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