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Onlinekritik"Jugend ohne Gott" bei den Salzburger Festspielen: Mord spielen im tiefen Wald

Thomas Ostermeier adaptiert Ödön von Horvaths "Jugend ohne Gott" für die Bühne. Die erste Schauspielpremiere bei den Salzburger Fespielen entwickelt sich zu einer bildgewaltigen Heldenreise.

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Jörg Hartmann in "Jugend ohne Gott" in Salzburg © APA/Barbara Gindl
 

Das Zeltlager finden sie toll, den Drill, das Exerzieren, die gebellten Befehle, die Aussicht bald schießen zu dürfen. Schulbuben in kurzen Hosen stehen da erwartungsvoll, wie sprungbereit auf der Bühne. In einem spektakulären und spektakulär ausgeleuchteten Dickicht aus toten Bäumen üben sie strammstehen und "Rührt euch!": Junge Menschen, die nur darauf warten, zu Maschinen zu werden, zu Teilen eines brutalen, kriegerischen Apparats, den sie für das höhere Ganze halten. Wir spielen Mord, bald wollen wir mehr.

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