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styriarte 2019Meister Fux, Barockkomponist mit Salz und Pfeffer

Am Freitag (21. Juni) beginnt die styriarte. Das Festival, das sich heuer „verwandelt“ zeigt, setzt seine sechsteilige Fux-Opernreihe mit „Dafne in Lauro“ fort.

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Die italienische Sopranistin Arianna Vendittelli als Daphne bei den Proben © styriarte/Nikola Milatovic
 

Die List-Halle muss man neuerdings regelrecht suchen, weil rundum so wild gebaut wird, dass die ganze Gegend wie verwandelt ist. Gebohrt, gesägt und gehämmert wird allerdings derzeit auch in der Halle selbst. Und „verwandelt“. Denn so lautet das Ovids „Metamorphosen“ abgeschaute Motto der heurigen styriarte, die am Freitag beginnt. Nämlich mit „Dafne in Lauro“, der zweiten von sechs Opern von Johann Joseph Fux, mit denen das Festival den steirischen Barockmeister seit dem Vorjahr in den Fokus rückt.

„Seit Anfang voriger Woche tauchen wir in eine andere Welt ein“, schwärmt Alfredo Bernardini von den Proben mit seinem Originalklangensemble Zefiro und „hervorragenden Sängerinnen und Sängern“. Der Oboist und Dirigent zeichnet auch diesmal für die musikalische Leitung verantwortlich und will in der Oper über den Liebesk(r)ampf zwischen Daphne (Arianna Vendittelli, Sopran) und Apoll (Raffaele Pe, Altus) die Fux seinem Kaiser Karl VI. anno 1714 zu dessen 29. Geburtstag schenkte, den Festcharakter des Kammerspiels betonen.

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