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Diagonale-Kritik"Die Kinder der Toten": Ein Trip in die Horrorheimat Elfriede Jelineks

Österreich-Premiere für eine unheimlich vergnügliche Zombie-Apokalypse: Kelly Copper und Pavol Liska machen sich einen Spaß aus Jelineks „Die Kinder der Toten“.

Film Die Kinder der Toten
Auf der Leinwand kehren die von Elfriede Jelinek skizzierten Untoten wieder: „Die Kinder der Toten“ © Ulrich Seidl Produktion
 

Den Anfang macht eine akustische Reminiszenz an die selbst gedrehten Stummfilmidyllen in den bürgerlichen Wohnzimmern der 60er- und 70er-Jahre: Unverkennbar rattert da ein Super-Acht-Projektor. Dann sieht man Kühe über die Leinwand trotten, und im Gasthof Alpenrose wird Schnitzel serviert. Alpiner Frohsinn macht sich breit, die Blasmusik spielt auf. Perfekt, wäre da nicht dieses ominöse Zucken in der Tonspur: Gräuliches kündigt sich an.
„Die Kinder der Toten“, die im steirischen herbst 2017 rund um Neuberg an der Mürz gedrehte Verfilmung frei nach Motiven des gleichnamigen Romans von Literaturpreisträgerin Elfriede Jelinek, erlebt am Freitag bei der Diagonale seine Österreichische Erstaufführung.

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